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DOUBLE-RELEASE in Hamburg

Am Dienstag, der 15. December findet in Hamburg einen Double Release statt: 

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www.hartikel.de        und          www.kunstgespraeche.com

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   DIENSTAG – 15.12.2015 – 20:00 Uhr 

    im CENTRAL CONGRESS Steinstraße 5-7, Hamburg 

Musik von DIALOG MIT DER JUGEND

https://www.facebook.com/events/463926140481848/

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Lene Vollhardt, Be careful what you wish for

Laufzeit: 28.11.5 – 8.1.16

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Text zur Ausstellung:

Aluminium Grace ist der prothetische, flexible Mensch, welcher der Gegenstand der Installation Be careful what you wish for ist. Sie zeigt eine Auseinandersetzung mit der weiblichen Ikone Grace Kelly, welche in den 50er Jahren – der Blütezeit des Fordismus- das mediale Bild des It-Girls prägte, und setzt sie den Anfangspunkt einer relativen Chronologie der Prozesse von Identität und weiblicher Lohnarbeit.  In der heutigen Zeit erreichen die Informationen von Ikonen und sich wandelnde Anforderungen auf dem Arbeitsmarkt einen Null-Punkt, in dem alles vereinbar erscheint: Privates und Arbeit, Sex und Geld, Individualität und serielle Adaption.

Die Panik davor, vom Kosmos isoliert zu sein, macht uns süchtig nach Kontakt, und führt dazu, das „globalisierte Ich“ ständig zu re-adjustieren, und auf die Angebote zu reagieren, die uns die Warenwelt tagtäglich liefert.

„ Das Junge Mädchen lebt schlichtweg wie ein Fremder zu ihren eigenen Sehnsüchten, welches von der Ware des Super-Ego kohärent reguliert wird. Die Langeweile der Abstraktion fliesst frei in diese verdammte Situation.“

– Tiqqun

„ … Zumindest verstehe ich das unaufgelöste Dilemma als etwas körperliches; oder vielmehr als ein sozio-physisches Phänomen, das das junge Mädchen in eine Zwangskontradiktion zum jungen Jungen setzt. Das Unverständnis der eigenen Lust gegenüber und die historische Stigmatisierung der sexuellen Befriedigung als solches, führt meiner Meinung nach zu einem Ungleichgewicht zwischen den männlichen und weiblichen Begierden und Süchten.“

– Vincent Schneider

Tracy: Do you like my dress?
Uncle Willie: Oh yes, it’s quite beautiful.
Tracy: It’s awfully heavy.

(Grace Kelly in „High Society)

 

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Dennis Freischlad / Hymnus Tour

People, our man Dennis Freischlad tours Germany with his new Book “Hymnus – Die Suche nach Amerika”, read spot-on by the great Daniel Sellier. Meet them and greet them:

26.11.  Berlin / Grüner Salon in der Volksbühne

29.11.  München / Favorit Bar

30. 11.  Leipzig / Telegraph

01.12.   Hamburg / Golem

03.12.   Frankfurt / Brotfabrik

05.12   Stuttgart / Literaturhaus

08.12  Köln / King Georg

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Mike Meiré @ 5,26 m³ // Review

Mike Meiré, “All We Ever Wanted Was Everything All We Ever Got Was cold“

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Video Player

 

 

DIE WIRKLICHKEIT UNSERER STÄDTE
ÜBER MIKE MEIRÉS INSTALLATION FÜR 5,26 M3

Jeder hat schon einmal zögernd in eine Fußgänger­ unterführung geschaut. Soll man die Passage wa­ gen? Oder entscheidet man sich doch dazu, das Hindernis, das sie unterqueren soll, entgegen der Planung oberirdisch zu überwinden? Anders als es ihr sehr praktischer Zweck vorgibt, bleiben uns Fuß­ gängerunterführungen zumeist als Angsträume in Erinnerung, die jeder, so gut es geht, meidet. Einst als modernes städtebauliches Hilfsmittel zur Durch­ setzung der autogerechten Stadt allerorten einge­ setzt, sind sie in Verruf geraten.
Soweit die bekannte Geschichte des Scheiterns, die viele gerne als symptomatisches Scheitern der Moderne insgesamt lesen möchten. Man könnte den Text hier beenden und ein Loblied auf die durch­ gentrifizierte „Europäische Stadt“ singen. Interes­ sant wird die Geschichte jedoch, wenn diese dys­ funktionalen Nicht­Orte, die geradezu aus der öko­ nomischen Verwertung herausgefallen sind, in der kommerzialisierten, privatisierten Stadt, in der jeder Quadratmeter Boden dem Verwertungsdruck aus­ gesetzt ist, zu Möglichkeitsräumen werden, die ab­ weichendes Verhalten zulassen. Statt sie zu homo­ genisieren und in eine weitere glatte, herausgeputzte, konsumorientierte Umgebung zu verwandeln, kann
man sie durch Aneignung für die Subkultur aktivie­ ren. Dass man sich an diesen Orten mitunter auch gerne aufhält, zeigt uns die U­Bahn­Unterführung Ebertplatz in Köln. Im hiesigen Restaurant „African Drum“ fanden die gleichnamigen, fast schon legen­ dären Techno Partys statt. Die gleiche Subkultur fand sich nur einige Meter von der Unterführung entfernt im King George zusammen, in dem auch Punk Konzerte und Lesungen stattfinden.
Trotzdem ist die U­Bahn­Unterführung Ebert­ platz vor allen Dingen denjenigen ein Dorn im Auge, die sich hier kaum aufhalten und die sie als städ­ tischen Möglichkeitsraum nicht in Betracht ziehen. Als Lösung für die „erheblichen städtebaulichen De­ fizite“ ließ die Stadt kürzlich verlautbaren, dass in einer bis 2018 durchzuführenden Maßnahme die Verbindungswege über und unter dem Ebertplatz wieder ebenerdig verlaufen sollen. Der Ort wird dem­ nächst „auf die Möglichkeit der Rückgewinnung von Aufenthaltsqualität und klarer gestalterischer Sprache“ untersucht. In der Verlautbarung der Stadt wurde auch auf den Umstand verwiesen, dass durch die vorhandenen Höhenunterschiede und die an den Platzrändern beginnenden Tunnelbauwerke eine „soziale Kontrolle“ nur eingeschränkt möglich sei.
Einen Ort, der diese Situation reflektiert, bieten in der Unterführung die zwei Vitrinen des Kunstraums 5,26 m3. Der Designer und Künstler Mike Meiré be­ spielt sie mit seiner künstlerischen Intervention ab heute für einen Monat.
Diverse Platten lehnen hier an der Wand. In der linken Vitrine sind es Holzplatten, auf die das Cover der suhrkamp Edition von Alexander Mitscherlichs Klassiker „Die Unwirtlichkeit unserer Städte“ per Siebdruckverfahren aufgebracht ist. Das charak­ teristische Suhrkamp­Gelb deckt sich hier mit dem Gelb der in Melaminharz getauchten Schalungs­ tafeln, ein alltägliches Material, das man häufig auf Baustellen findet.
Rechts daneben in der anderen Vitrine sind wieder Platten – dieses Mal graue handelsübliche Rigipsplatten. Auch sie sind bedruckt: Das Motiv ist ein Still aus der Buchverfilmung Christiane F. – Wir Kinder vom Bahnhof Zoo.
Mitscherlichs Abhandlung über den Städtebau der Moderne war ab Mitte der 1960er­Jahre Aus­ druck einer populären Kritik an der modernen Stadt. Der an funktionalistische Prinzipien orientierte Wie­ deraufbau nach dem Krieg habe zu einer Entmi­ schung des Stadtraums geführt. Der „Unsinn einer Entmischung“ bewirke den Verfall der städtischen Öffentlichkeit. Diese Sichtweise ist heute allgemein anerkannt. Eine neue Generation von Planern und Architekten hat längst die Mischung zu ihrem Ar­ beitsprinzip erhoben. Der weniger anklagende als vielmehr konkret analysierende Blick Mitscherlichs bietet heute durchaus Anknüpfungspunkte, da es ihm vor allem um eine neue Bewusstseinsbildung ging. Denn der „Unsinn einer Entmischung“, der den Verfall der städtischen Öffentlichkeit bewirkt, existiert heute weiterhin, allerdings nicht mehr im Zeichen moderner Stadtplanung, sondern als Fol­ ge eines homogenisierten Raums des Konsums. Ein weiterer Mechanismus, den Mitscherlich als Grund für die Unwirtlichkeit unserer Städte ansieht, ist der privatisierte Grund und Boden der Stadt selbst. Dieses strukturelle Problem tritt heute in verschärfter Form als privatisierte „öffentliche“ Räume auf. Auch vor diesem Hintergrund sind sol­ che Orte wie der Ebertplatz von Interesse, die sich nicht so leicht der Verwertung zuführen lassen.
Ein weiterer Kritikpunkt Mitscherlichs waren die Siedlungstypen, die Entmischung und Monotonie beförderten – vor allem die Großsiedlungen. Er sah die gebaute Umwelt als „Prägestöcke“, die eine un­ mittelbare Wirkung auf die menschliche Psyche hätten. In dieser Lesart passten sich die Menschen an ihre inhumane Umgebung an, was zu allerlei neu­ rotische Fehlentwicklungen führe.
Das führt uns zu der zweiten Arbeit vom Mike Meiré, für die er als Medium die Rigipsplatte wählt. Die Trägermaterialien der beiden Arbeiten verweisen insgesamt auf das Material der modernen Architek­ tur, wie sie vor allem in jeden von Mitscherlich als monoton beschriebenen Großsiedlungen verwendet wurden. Und in einer solchen Großsiedlung, der Ber­ liner Gropiusstadt, ist Christiane Felscherinow auf­ gewachsen. Ihre Geschichte wirft die Frage auf, ob tatsächlich die Siedlungsform zu der von Mitscher­ lich beschriebenen Verrohung und Entsozialisierung der Gesellschaft geführt haben. Aus heutiger Sicht ist Mitscherlichs stark psychologisierende Interpre­ tation nicht mehr haltbar. Denn sie vernachlässigt die sozialen Umstände der Bewohner. Zumal aufgrund des knappen Wohnungsangebots nach dem Krieg die relativ gut ausgestatteten Wohnungen der Groß­ siedlungen bei den Erstbewohnern besonders be­ liebt waren – trotz der monotonen Umgebung.
Dort wo sehr bald keiner mehr wohnen wollte, nämlich in der Trabantenstadt, wollten am Anfang noch viele hin. Stellte die Gropiusstadt in den ers­ ten Jahren einen attraktiven Ortsteil im ehemaligen West­Berlin dar, der Lebensqualität bot, die es in der Innenstadt oft nicht gab, so entwickelte er sich ab Ende der 1970er Jahre durch die soziale Ent­ mischung mit 90 prozentigem Sozialbauwohnungs­ anteil zum Problemgebiet.
Als Christiane F. am Zoo zum Junkie wurde, war Mitscherlichs Buch bereits über 10 Jahre alt. In Wir Kinder vom Bahnhof Zoo wird die Monotonie des gekachelten, städtischen Transitraums, der zum Zu­ hause gescheiterter Existenzen wurde, gefühlt in jeder zweiten Einstellung gezeigt. Statt der Kor­ relation sozialer Zustände mit bestimmten Stadt­ räumen ist es Mitscherlichs These von der schäd­ lichen Entmischung, die auch heute noch unver­ ändert aktuell ist, wenn wir sie nicht nur funktional, sondern auch sozial auffassen.
Mike Meiré fokussiert all diese Assoziationen, seien sie dunkler oder heller Natur, im Titel seiner Ausstellung, für den er aus dem Text eines Songs der New Wave Band Bauhaus zitiert:
All We Ever Wanted Was Everything All We Ever Got Was Cold
Damit spannt er den Bogen zwischen Christiane F., die ihr erstes Heroin­High auf einem David Bowie­ Konzert erlebte, und der als „unwirtlich“ und kalt empfundenen Realität der in Beton und Rigips ausgeführten Nachkriegsgroßstadt, mit deren Hin­ terlassenschaften wir heute umzugehen lernen müssen, anstatt sie einer homogenisierenden Auf­ wertungstendenz zu unterwerfen.

ANH-LINH NGO UND STEPHAN REDEKER, ARCH+

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Kleine Gesellschaft für VENUS. Eine Ausstellung von Franziska Opel

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Ort: Kleine Gesellschaft für Kunst und Kultur, Hamburg

2.Oktober – October 24, 2015

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Her first soloshow in Hamburg is dedicated to Venus. Venus – a planet, a mythological and therefore recurring image in art history, appears again in her video work now framed in a digital church-window. Various versions of Venus, depicted by artists from Tizian to Michelangelo Pistoletto, are surrounded with colored graphic elements, but now the paintings are turned into black and white photographs. One Venus after an other appears. Rotating letters, like a silent voice-over, describe them as „HARD WORKING GIRLS“.

The large words „FUNNY GAMES“, reaching almost from floor to ceiling in the exhibition space, remind of western-style lettering, of bones, but one could also see (funny) letters with balls. On the whole, the exhibition plays with the paradox of sin and holyness. This is featured best by a self-made vending machine offering an oversized (A4) playing card for one Euro. The cards show praying hands with the word PLAY juggled around them, and on the filpside the same hands mimic a gun with the word PRAY around them. In the exhibition also Mars – Venus‘ counterpart – shows up in heraldic emblems.

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Hermes Villena , “The Nature Of Adaptation ”, Review

Hermes Villena

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Hermes Villena

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Hermes Villena, The Nature of Adaptation, 2015

Ein Foto im Holzrahmen, das Motiv zeigt ein Detail verlassenen Gebäude im wirtschaftlichen Zentrum São Paulos: Eine von diagonalen Linien unterbrochene Betonwand, vor die sich fingerhaft aufragende Kakteenarme schieben. Zwei schwarz lackierte Steinbrocken, reliefierte Trümmer aus dem ehemaligen Kölner Club „Stecken“, stehend und liegend drapiert auf einem kreisförmigen Sockel, mit hellem Filz überzogen. Ein weiterer solcher Sockel, diesmal langrechteckig, mit einem Ensemble aus zwei roten Hohlziegeln die eine blaue Isomatte einfassen, von einem Ledergürtel umschnürt. Ein an die Wand montiertes Regalbrett, das eine Plexiglasplatte inklusive Schutzbeschichtung trägt, die ihre Herkunft verrät; darin eingelassen ein arbeitender Ventilator, eingesetzt zur Belüftung von Computern und entfernt an Duchamps Rotoreliefs erinnernd. Hinzugesellt eine gläserne Stele, die sich als ein Flaggenhalter ohne Flagge entpuppt.

Diese vier Elemente befinden sich in einer Kommunikation miteinander, in der sich immer wie-der neue Paare zusammenfinden. Ihr Zusammenspiel fragt nach einer Entsprechung der Formen, aber auch nach einer Entsprechung der mit ihnen verknüpften Bedeutungen, etwa in der Gegenüberstellung von Ziegeln als Material zum Bauen und bereits verbautem, nun verfallenem Material, zukünftiger und ehemaliger Behausung, Transit. Die sich aufbauenden Assoziations-ketten sind eingespannt in dieses vergleichende Sehen, das gerahmt wird von dem Titel als fünftem Element: The Nature of Adaptation, das Wesen der Anpassung. Er verstärkt den Aspekt des Zusammengeklaubten, der sich bei der Ansicht dieser verschiedenartigen Komponenten ergibt: Gefundenes oder Gekauftes, mitgenommen als Foto oder als Objekt selbst, zusammengestellt in und zu dieser Kompositstruktur, die sie in ihrer Verschiedenartigkeit einander gegenüberstellt und ihnen ein neues Leben, neue Bedeutung verspricht abseits von dem, was als ihre ursprünglichen Stand- oder Einsatzorte bezeichnet werden könnte.

Der Bildausschnitt ist gewählt, die Oberfläche verändert, die Objekte zusammengestellt, die Auswahl hergestellt: Das Ausgestellte hat seine Momente der Anpassung bereits erfahren, wie es, so suggeriert der Titel, in seinem Wesen als Ausgestelltes liegt. Die unterschiedlichen Arten, auf die das geschah, verhandeln traditionelle wie zeitgenössische Arten der Adaptation von Dingen, die einem begegnen, der Einverleibung in einen Prozess der Kreation. Villena geht es hier um die Art und Weise der Behandlung der Dinge selbst: Anpassung als Überlebensstrategie im Alltag wird erweitert zu Anpassen als künstlerische Handlungsweise im Umgang mit Dingen, die auf einen zukommen. Außerhalb von positiven oder negativen Konnotationen wird das Anpassen so als gestaltender Prozess begriffen, der eine solche Umwandlung als Tatsache begreift. Veränderung, sagen die angepassten Elemente, impliziert immer Gewinn und Verlust zugleich.

Jenny Dirksen.

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Tom Krol at Ruttkowski;68

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Eröffnung: 9.10, 19Uhr, Bismarckstrasse. 70

TOM KRÓL is driven by the ordinary and the everyday. The Cologne-born artist focuses on symbols, shapes and details that are usually overlooked because they are self-evident.

His work decontextualizes his observations and instills them with another layer of meaning; it questions perceptions of our surroundings and their commercially driven actions.

For his inaugural exhibition at Ruttkowski;68 gallery, Tom Król delves into the world of amateur radio, which is primarily used for non-commercial exchanges or messages. Hugs & Kisses, the title of the show, refers to the language of amateur radio operators, whose communications are encoded as numbers. While most codes have fallen into disuse over time, two remain in use: 73 and 88, which represent ‘Best regards’ and ‘Love and kisses,’ respectively.

Amateur radio operators typically send so-called QSL cards to one another, which contain details of contacts, the station and its operator. Often, the cards are also an expression of the individual, such as a photo of the operator at his station or an original artwork.

Tom Król took inspiration from these QSL cards for the exhibition, which also takes in aspects of his personal life today. The exhibition therefore brings together two worlds that share similarities despite being poles apart: The amateur radio system, with its codes and QSL cards, is not unlike today’s social media, which also require us to communicate via codes like hashtags and images that are ‘liked’ as a means of acknowledgement.