




Danke an alle die mitgemacht haben, danke an Karl für die Fotos und an den salon schmitz.
truly yours.





Danke an alle die mitgemacht haben, danke an Karl für die Fotos und an den salon schmitz.
truly yours.






hey Peoples, der winter steht vor der Tür. Hier ein paar sommer eindrucke für euch.
Alle Photos sind von Sabrina Wittkowsk. Danke dir.
We are Truly Yours.
lets stay togther, cold wind is blowing
Biru Benda (a.k.a. Birgit Binder), Jahrgang 1973, geb. in Kronstadt/Brasov. Versicherungskaufmensch, Journalist_in, studierte Japanologie, Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft, Englische Philologie (Abschlußarbeit zu Yakuza, einem sozialen Phänomen und seiner Repräsentation in Filmen des Regisseurs Kitano Takeshi), promoviert z.Z. zum Diskurs von Nation und Männlichkeit im Japan der Moderne.

“Ist man nicht in manche Photographien verliebt? … Schaffen wir die Bilder ab, retten wir das unmittelbare (unvermittelte) VERLANGEN!”
Roland Barthes, Die helle Kammer
in the pink
ZK-574 tastete mit der rechten Hand nach der Innentasche seines Mantels, während es mit der linken wieder und wieder die Verriegelung der Stahltür überprüfte. Wie hatte es nur so vermessen sein können zu glauben, dieses Verbrechen so lange, gar auf immer verbergen zu können?
Die ZK-Reihe war zum Auslaufmodell erklärt worden, freigegeben zum sofortigen Umtausch im nächsten Cyborg-Shop des Vertrauens, „… verfluchter Schrott …“ hatte 574 seine Besitzerin im Esszimmer flüstern gehört, nachdem die Eilmeldung über die Radio-Wand lief, auf allen Radiowänden des Sektors C gelaufen war, da alle zentral versendet in Privatwohnungen weder abgeschaltet noch gedimmt werden konnten, und ihm sich die letzten Schlieren der orangefarbenen Abendsonnensimulation aus dem Küchenfenster in den Augenwinkeln verteilten bis sie in einem crescendo aus pink fortgespült und ins satte Blau aller Nächte unter der Athmosphärenglocke verronnen. 574 war bei seiner Taufe vor rund zwei Jahren mit den Worten begrüßt worden: „Vollendete Cyborg-Technologie des 22. Jahrhunderts, Haus-Modell der mittleren Soundklasse, Dein Name sei ZK-574, lang lebe Deine Stimme, diene in Frieden!“
Worte, die ihm in einem nicht enden wollenden Loop in den Ohren zu rauschen begonnen hatten während es sich Schritt für Schritt aus der Küche durch den Flur rückwärts bewegte, vorbei an den News-Boxen und ihrem Knacksen im nächtlichen Stand-by, an den Reihen aus Glitter-Gleitboots seiner Besitzerin, und es erst an der Eingangstür innehielt um mit geöffnetem Mund auszuatmen. Über seinem Kopf schimmerte das Schild der Eingangstür mit den Worten der Zentralregierung in den Flur, die mahnend der ‚Soundrevolution‘ im Jahr 2142 gedachten, dem ‚Ende der Bilderwahns‘, sprich der Vernichtung und Auslöschung aller bestehender Bilder, bewegter wie unbewegter, eine Revolution die zum totalen Produktionsverbot aller Bilder und der Einrichtung einer Spezialeinheit der Regierung geführt hatte, die auf Verdacht oder Meldung hin und in unregelmäßigen Bilderrazzien die Sektoren der Stadt sicherte. Mit einem Schauern erinnerte sich ZK-574 an die Kurzreportagen über Bildverbrechen, die von einem langanhaltenden hohen Fiepen eingeleitet wurden, der eine tiefe ruhige, leicht metallene Erzählerstimme nach einer Rezitation des Bildgesetzes mit der Meldung über die Hinrichtung folgte und mit einer Aufnahme der Hinrichtungsgeräusche endete.
Zu Beginn seines Dienstes, bei einem seiner seltenen Botengänge in Sektor C, hatte sich 574 in einer Warteschlange die Funk-Kopfhörer seines Vorder-Cyborgs geborgt dessen himbeerrote Locken ihn streiften als er sie ihm überreicht hatte ohne seine Gesangsprobe der Soundhymne (revised version, andante) im Duett mit einem anderen Cyborg zu unterbrechen. „… sich des Besitzes, der Produktion, der Vervielfältigung oder der Verbreitung von bewegten oder unbewegten Bildern schuldig macht bzw. der Anstiftung zu den genannten Bildverbrechen, wird mit dem Tode bestraft. Absatz 2. Der Tod des Bildverbrechers wird unverzüglich durch die verbesserte VisualStorm-X® vollgestreckt. Dem Bildverbrecher ist die VisualStorm-X® nach einwöchigem Aufenthalt im schalldichten Raum aufzusetzen und erst dann abzunehmen, wenn keine Hirnaktivität mehr festgestellt werden …“ 574 hatte sich die Hörer vom Kopf gestreift, darauf bedacht nicht zu hektisch zu wirken, und den beiden Cyborgs zwischen die Köpfe gehalten, war aus der Schlange getreten ohne die neuste Soundoper erstanden zu haben und auf direktem Weg in den Wohnblock zurückgekehrt, um sich in den Kellergängen müde zu laufen. Es würde sich dabei schon eine Geschichte zurechtlegen und gewappnet mit seinen transparenten Ohrstöpseln die Wutschreie überstehen, bevor es sich unverrichteter Dinge seiner Besitzerin stellte, wohlwissend, dass es sehr lange auf den nächsten Ausgang warten und mehrere Tage ohne seine geliebten Soundtapes verbringen müsste.
Durch den Keller irrend dessen phosphoreszierende Türrahmen wie faulende Zähne in die Gänge ragten, hatte 574 eine beliebige Klinke probiert die zu seiner Überraschung nachgab. Es fand sich in einem Raum, in dem es einen kastenförmigen Umriss in der linken Ecke erkennen konnte, auf dem Boden lagen Fetzen, vielleicht Papier oder Zeitungen, die unter seinen Füßen nachgaben als seien sie nass. Die Bewegungsmelder funktionierten nicht, so dass es sich in der Dunkelheit nur langsam vortasten konnte. Ein Soundreich für Nachtsichtaugen, für die ZK-Reihe seiner Soundklasse unerreichbar, selbst wenn sich seine Besitzerin noch so darum bemüht hatte. Nichts zu machen in Sektor C. Tatsächlich, es war eine Metallkiste, die ihm bis knapp über die Knie reichte. Als es leicht dagegen trat, hörte 574 enttäuscht, dass sie leer war, aber da es schon einmal hier war und noch immer in der Warteschlange vermutet wurde, beugte es sich hinab und fand das Schnappschloss, das mit einem Klick nachgab. Der Deckel ließ sich nach oben öffnen und 574 fuhr mit seiner rechten Hand die geriffelten Innenwände der Kiste entlang, die an seinen Fingerspitzen kitzelten. Der Boden war mit einer dicken Lage Stoff ausgelegt, den er nicht kannte als es, noch in seinem inneren Stoffarchiv blätternd, gegen ein Stück Karton stieß, kaum größer als seine Hand. 574 nahm das Rechteck zwischen Daumen und Mittelfinger und trug es an den phosphoreszierenden Türrahmen draußen in den Gang. Als es erkennen konnte was es in den Händen hielt, bildete sich ein dünner Film Schweiß auf seiner Oberlippe und Stirn, aber es war anders als in den Nächten wenn seine Besitzerin nach ihm rief. Es hielt ein Bild (damals wusste es noch nicht, dass es Photographie genannt wurde) in den Händen, an den Türrahmen gekrümmt, und konnte nicht von ihm lassen, da es wusste seinen Tod zu vermessen mit der kreisförmigen Bewegung seines Blickes auf den vor einer Bettkante stehenden Cyborg mit nacktem Oberkörper, seine über die Brüste fallenden Locken, seinen gesenkten Kopf, die Arme angewinkelt vor sich, im Begriff das glänzende Band des duftigen sich im Dunkel des Bodens verlierenden Rockes zu- oder aufzuschnüren, wieder hinab an den wie leuchtenden Punkten bis zu den zwei tiefsten Kratzern links unterhalb der Bettkante, zwischen den Verletzungen der Bildhaut hin- und herspringend, auf seiner wie gewachsten Oberfläche rutschend, das Dunkel des Raumes in dem es stand ertauchend, und zuletzt das Pink seines Fleisches streichelnd, gaben 574s Knie nach und in seinen Augen bildete sich Flüssigkeit, die auf das Bild tropfte und die es an seiner Wange nicht zu trocknen vermochte.
Das Bild war eine Photographie, wie es durch behutsames Nachforschen in Gesprächen mit seiner Besitzerin lernte, eine besondere Bildart, die sie selbst nicht mehr gesehen, aber von der sie im Unterricht gehört hatte und die in allerlei Sound-Tapes beschrieben waren. In den ersten Wochen nach seiner Entdeckung hatte 574 an nichts anderes denken können, hatte nur aus Vorsicht wöchentlich Tapes bestellt denen es wie durch einen Schleier lauschte und vermieden die Augen allzu oft zu schließen, erst recht nicht im Schlaf, den es sowieso nicht brauchte, nur um die Photographie nicht zu sehen, die ihm hinter seinen Augenlidern wie eingebrannt vorgekommen war und die seine Schritte unbeobachtet zu einem federnden Hüpfen werden ließ und seinen Mund lächeln machte. Nach etwa einem halben Jahr war das Brennen einer warmen Wand aus Pink gewichen, wenn es mit geschlossenen Augen nach einer Nacht mit seiner Besitzerin dasaß. Drohte das Pink heller oder matter zu werden, so ging es bei nächster Gelegenheit in das Labyrinth des Kellers um das Photo zu betrachten, das es nicht wagte an einen anderen Ort zu transportieren. Problemlos merkte es sich den Raum (einer Besitzerin oder einem Besitzer war es nie begegnet), musste aber einige Mühe aufwenden, die Tür wieder verschließbar zu machen, aus Angst, jemand könne sich verlaufen, so wie es ihm geschehen war und ihm das Kostbarste zerstören oder rauben.
ZK-574 zog die Photographie aus der Manteltasche, setzte sich mit dem Rücken gegen die Stahlkiste auf den Boden und hielt sie sich mit beiden Händen in der Dunkelheit vor die Augen während sich draußen das satte Nachtblau in ein dunkles Violett verschob und über feinste Stufungen bis zum Ockergelb einen neuen Tag unter der Kuppel von Sektor C ankündigte.
WE ARE
2004 – 2010
Come Together. Diese zwei Wörter, immer wieder schön. Verbindung, sexuelle
Anspielung, die große Utopie, der kleine Kreis, der lang gehegte Traum. Komm.
Zusammen. Right now. Je zwei Seiten, zwei Bilder, von zwei Menschen. Ein Buch
voller rätselhaft schöner Momente, voller Zärtlichkeit, mitten im Dasein. Es erzählt
von Orten der Freundschaft, der Liebe, von Kunst und Politik. And some places in
between.
ComeTogether. Ist eigentlich nur ein Wort.
They call this a community
I like to think of it as home
Arriving at the airport
I am going it alone
Ordering a boarding pass
Travelling in business class
This is the name of the game
I’m single, bilingual
Single, bilingual
‘Hay una discoteca por acqui?’
Pet Shop Boys: »Bilingual« 1996
Eine Widmung von Tobias Thomas, November 2010
“we are” ist eine intime Dokumentation. Es erzählt poetisch
Geschichten aus dem Alltag junger kreativer Menschen in Köln.
Diesens Sommer lernten wir jedemenge neue Leute kennen. Daruter die Junge Mia, die sich während der ComeTogether Festival Woche mega ins Zeug legte und einen Hütte gestaltete. Am Samstag hat sie einen Ausstellung, im Bugs Café. Wir werden da sein und teil der Posse wird vor Ort auflegen.
This is for you Mia. Danke



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Hallo Köln, während wir meinstens bei der Arbeiten sitzen läft bei uns DubLab. Unseren Absoluten lieblings Internet Web Radio. Dub Lab verfügt über einen verschiedenen Breit Band an Musik. Wenn ihr das noch nicht kennt sollte ihr euch mal an hören. Wenn euch das gefällt Support die Jungs.es lohnt sich. mehr infos unter: DUBLAB
