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Lene Vollhardt, Be careful what you wish for

Laufzeit: 28.11.5 – 8.1.16

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Text zur Ausstellung:

Aluminium Grace ist der prothetische, flexible Mensch, welcher der Gegenstand der Installation Be careful what you wish for ist. Sie zeigt eine Auseinandersetzung mit der weiblichen Ikone Grace Kelly, welche in den 50er Jahren – der Blütezeit des Fordismus- das mediale Bild des It-Girls prägte, und setzt sie den Anfangspunkt einer relativen Chronologie der Prozesse von Identität und weiblicher Lohnarbeit.  In der heutigen Zeit erreichen die Informationen von Ikonen und sich wandelnde Anforderungen auf dem Arbeitsmarkt einen Null-Punkt, in dem alles vereinbar erscheint: Privates und Arbeit, Sex und Geld, Individualität und serielle Adaption.

Die Panik davor, vom Kosmos isoliert zu sein, macht uns süchtig nach Kontakt, und führt dazu, das „globalisierte Ich“ ständig zu re-adjustieren, und auf die Angebote zu reagieren, die uns die Warenwelt tagtäglich liefert.

„ Das Junge Mädchen lebt schlichtweg wie ein Fremder zu ihren eigenen Sehnsüchten, welches von der Ware des Super-Ego kohärent reguliert wird. Die Langeweile der Abstraktion fliesst frei in diese verdammte Situation.“

– Tiqqun

„ … Zumindest verstehe ich das unaufgelöste Dilemma als etwas körperliches; oder vielmehr als ein sozio-physisches Phänomen, das das junge Mädchen in eine Zwangskontradiktion zum jungen Jungen setzt. Das Unverständnis der eigenen Lust gegenüber und die historische Stigmatisierung der sexuellen Befriedigung als solches, führt meiner Meinung nach zu einem Ungleichgewicht zwischen den männlichen und weiblichen Begierden und Süchten.“

– Vincent Schneider

Tracy: Do you like my dress?
Uncle Willie: Oh yes, it’s quite beautiful.
Tracy: It’s awfully heavy.

(Grace Kelly in „High Society)

 

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