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Tom Król – “Doin Thinks”

Plakatentwürfe-Tom

Die erste Einzelausstellung des Studenten der Offenbacher Hochschule für Gestaltung versammelt neue Serien großformatiger Malereien. Durch das ständige Aufnehmen, Aneignen und Verarbeiten alltäglicher Eindrücke erzeugt Król immer wieder überraschende Verbindungen unterschiedlichster Kontexte.

Einleitend spricht Prof. Christian Janecke.

In seinem Beitrag für den zur Ausstellung erscheinenden Katalog beleuchtet er Króls Bildwelten: “Tom Król gehört jener jüngeren und jüngsten Generation von Maler(inne)n an, denen das Neuromantische nicht geheuer oder zu preziös, das jägermeisterlich Surreale der Leipziger Schule samt ihren Nachwehen zu finster, schwüle Erotik zu inhaltistisch, Fotomalerei zu leicht, digital inspirierter Komplexismus als müßig (jedenfalls für Malerei) und verzagte Projektmalerei (die ihre eigenen Kontexte mitpinseln soll) als entschieden zu didaktisch erscheint. Was malenden Zeitgenossen wie Amy Feldman, Luc Fuller, teils auch Tal R und nicht zuletzt Tom Król dann wiederum bleibt, ist ein nicht minder kontaminiertes Terrain hochverdichteten, zeichenhaften, elementaren Ausdrucks, der seine Ideologieanfälligkeit (beispielsweise das Kokettieren mit dem ‘Ur-’) nur vermittels unablässiger Selbstunterwanderung zu stunden vermag.”

Die Ausstellung ist bis 4. Juli dienstags bis freitags von 14 bis 18 Uhr und samstags von 13 bis 16 Uhr geöffnet.
Am Freitag, dem 29. Mai, ist das 1822-Forum im Rahmen der Gemeinschaftsveranstaltung „Frankfurt-Kunst-Mitte“ bis 21 Uhr geöffnet.